Überraschungserfolg im Derby in der 2. Regio blieb aus

Verdienter Sieg! Verdienter Aufstieg! Glückwunsch an die Herzöge Wolfenbüttel, zum Aufstieg und zur Meisterschaft!

Unsere 1. Herren hatte sich für dieses Spiel viel vorgenommen. Revierderby, ungeschlagenen Tabellenführer ärgern, Meisterschaft vertagen. Randvolle Halle in Wolfenbüttel mit fairen und lauten Fans. Wir wollten die Party „crushen“. Dafür hatten wir auch wieder sehr gute Unterstützung unserer 2. Herren. Jedoch mussten wir anerkennen, dass das Wolfenbütteler Team keine Zweifel daran aufkommen ließ, dass sie die Meisterschaft an diesem Tag vorzeitig klarmachen wollten.

Zwei Dreier von Keith Hayes in den ersten zwei Minuten und ein 8-0 Lauf zwangen uns gleich mal zu einer Auszeit. In deren Folge kamen wir besser ins Spiel und konnten auf 15-10 verkürzten. Diese fünf Punkte sollten aber die letzte Tuchfühlung sein, die wir im ganzen Spiel bekommen sollten.

Wir waren engagiert und hielten das Tempo hoch, aber wie in der ganzen Saison schon, ist Keith Hayes der Ausnahmespieler der diesjährigen 2. Regionalliga. Schnell, ein sicheres Ballhandling und einen konstanten Dreier machen ihn sehr gefährlich und fast nicht zu verteidigen, was seine 39 Punkte untermauern.

Wir fanden über das ganze Spiel keine Konstanz und leisteten uns zu viele Ballverluste im Ballvortrag und fanden leider keinen Rhythmus gegen ein stark spielendes Wolfenbütteler Team. Dieses konnte nach Ballgewinnen immer wieder ihr Fastbreakspiel aufziehen und dadurch viele einfache Körbe erzielen.

Torben Seikowsky mit 16 Punkten, Frank Theis mit 12, Fabius Berner mit 11 und Simon Bürger mit 8 Punkten. Die SG probierte offensiv einiges, aber ein Sieg war heute nicht möglich. Am Ende verloren wir deutlich mit 97:57. Kein Grund um jetzt den Kopf in den Sand zu stecken. Gegen die Herzöge Wolfenbüttel hat diese Saison noch keiner gewonnen.

Für die SG kommt nächste Woche mit dem TSV Neustadt ein Gegner den wir schlagen können und sollten um unserer geändertes Saisonziel, den Klassenerhalt, vorzeitig zu schaffen. Gegen Neustadt brauchen zu Hause wir jede Menge Unterstützung von den Rängen, um den ersten Matchball zu verwandeln.

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